Ein Video muss her

Zu einer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext gehört ein Pitchvideo. Bei Kickstarter ist es optional. So ein Video sollte um die 2 Minuten 40 Sekunden bis etwa 3 Minuten 40 Sekunden laufen. Längere Videos wirken schnell langweilig.

Ein Video zu machen und so sich und sein Projekt vorzustellen, ist gar nicht so einfach. Hat man eine Hilfe, hat man auch jemanden der die Kamera hält. Ohne Hilfe muss man mit Stativ arbeiten. Den Text druckt man aus und tackert ihn vor die Kamera oder verwendet ein Notebook mit dem Text. So hat man eine Hilfe und muss den gesamten Text nicht auswendig dahersagen. Man kann das als eine Art “selbstgebastelten Home-Telepromter” verstehen.

Und dann geht es daran, in kurzen Sequenzen sich vorzustellen, etwas über das Projekt zu sagen und natürlich schon etwas fertiges zu zeigen. Auf keinen Fall sollte man still dasitzen und minutenlang in die Kamera labern. Aber das fertige Video muss kein designtes Profifilmchen sein. Kreative und ehliche Aufnahmen überzeugen den Zuschauer am Besten. Natürlich muss man das fertige Video auch zusammenschneiden und bei YouTube oder Vimeo veröffentlichen. Abschließend wird es auf der Crowdfunding-Plattform verlinkt.

Ein solches Video wirkt Wunder. Der Besucher einer Crowdfundingplattform muss sich nicht erst durch die ellenlangen Texte der Projektbeschreibung quälen. Er schaut sich einen kurzen Film an und weiss, um was es geht. Natürlich kann das auch nach hinten los gehen. Ist das Projekt interessant, aber der Film langweilig und schlecht, springen die Unterstützer ab.

Ob mir es gelungen ist, ein interessantes Pitchvideo zu erstellen und damit andere zu interessieren? Wir werden sehen…

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